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"Die Betrübnisse, die den Menschen vorkommen, sind die Folgen ihrer Sünden und Bösheiten. Wenn wir diese mit Hilfe des Gebetes ertragen, dann werden wir sehen, dass auch das Gute kommen wird."

Jan
20
2012

Ermahnung zum Gebet

Der Monat Januat ist am Anfang des Jahres der Monat der betenden Heiligen, die wir feiern, indem wir ihrem Vorbild nach machen.

Wir beginnen den Monat mit dem Feier der Benennung Jesu, des süßen Neugeborenen. Indem wir Seinen heiligen, süßen und erlösenden Namen rufen, können wir jede Versuchung besiegen, aus jeder Bedrohung sogar aus dem Tod heraus kommen und die Erlösung und das ewige Glück erwerben (Tes. 5,6): Herr Jesus Christus, Sohn Gottes, erbarme Dich unser, den Sündern!

Der Heilige Hierarchen Basilus war, unter anderen Tugenden die er hatte, ein großer Betender. Mit dem Gebet besiegte er zwei (Welt-)Kaiser seiner Zeit. Den Julian den Heiden besiegte der Heilige Basilus, der nicht einverstanden war, dass das Geld der Kirche, wo er Mitropoliten war (Cesaräa aus Kapadokien) für politische und militärische Zwecke ausgegeben wird. Der Kaiser, der Krieg gegen den Perser führte, drohte die Stadt Cesaräa zu zerstören. Der Heilige Basilus, wie ein guter Hirte, rief das Volk in den Kirchen zum Gebet auf. Während ihres Gebetes starb der Kaiser in der Schlacht, erstochen von einem unsichtbaren Speer. Sein Nachfolger, Valens, war arianischer Ketzer. Er tat Unrecht, als er die Kirchen der mehrheitlichen orthodoxen Gläubiger in Beschlag nahm und sie den Ketzern gab. Der Heilige Basilus widersetzte sich dem Kaiser. Als dieser die Hinrichtung des großen Betender unterzeichnen wollte, fing er unerklärlich so zu zittern, dass der Stift drei Mal brach. Dann erklärte er sich vom Heiligen Basilus und seinem Glauben besiegt und gab ihm die Kirchen zurück. Sein Freund, der Heilige Gregor, der Theologe, retete mit Gebet und Prädigt die große Stadt Konstantinopel (Hauptstadt des Reiches), die zu neunzig Prozent kezerisch wurde. Er wurde von den Ketzern beschimpft und sogar in die Kirche, vor dem heiligen Altar mit Steinen geschlagen. Er endete sein leben in Gebet. Der Heilige Johannes der Goldmund retete mit seinem Gebet die Stadt Antiochien (damalige Hauptstadt Syriens) vor der Zerstörung, mit der der Kaiser Theodosius der Große drohte.

Alle großen Heiligen, die in diesem Monat gefeiert werden, Anton, Efrem, Eftimie machten Wunder, lösten wichtige sozielle Probleme und endeten ihr Leben mit dem Gebet auf die Lippen. Als es im 10. Jh. Streitigkeiten und Trennungen und gegnerische Parteien in die Hauptstadt des Byzantinischen Reiches gab, zeigten sich die Heiligen Basilus, Gregor und Johannes (jeder wurde zum Schutzherr einer anderen Partei angesehen) dem Metropoliten Johannes im Traum und befielen ihm einen gemeinsamen Gottesdienst zu verfassen und auf diese Weise die streitenden Gläubiger zu versöhnen.

Warum sage ich all das? Die Situation die wir jetzt im Land erleben berührt nicht alle Einwohner aber läßt die meisten nicht gleichgültig. Die Gründe der Unzufriedenheiten sind vielfälltig aber das wollen wir nicht kommentieren. Für unsere Ruhe, für friedliches und aufbauendes Dialog statt Wutt und Aufstieg ist es gut, dass wir beten. Weil wir, alle die christlich leben und fühlen, die Mutter Gottes beten sollten. Sie ist die Beschützerin unseres Landes und wir beten, dass ihr Sohn uns Erhellung und Weisheit gibt. Für keinen Christ ist es schwer jeden Tag das Gebet „Paraklis der Mutter Gottes” zu lesen. Es benötigt etwa eine jalbe Stunde. Diejenige, die wenig Zeit haben, können die folgenden Gebete lesen:

Vater Unser” (12 mal am Tag)

Oder „Gottes Gebährende” (12 mal am Tag)

Oder „Psalm 50” (3 mal am Tag)

Oder das kurze Gebet: Herr Jesus Christus, Sohn Gottes, erbarme Dich unser, den Sündigern! (100 mal)

Oder: „Hochheilige Gottes Mutter erbarme dich unser” (100 mal)

Vereint im Gebet vereinen wir uns in Liebe. Vereint in Liebe und in Glauben wächst unsere Macht. Das Böse und das Schwierige kann mit Hilfe Gottes besiegt werden, wenn wir uns wie Seine Söhne benehmen.

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