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"Die Betrübnisse, die den Menschen vorkommen, sind die Folgen ihrer Sünden und Bösheiten. Wenn wir diese mit Hilfe des Gebetes ertragen, dann werden wir sehen, dass auch das Gute kommen wird."

Kurze Geschichte des Klosters

Icoana Maica Domnului

Ikone der Theotokos Orthodoxen Priester im Jahre 1681 von Lukas gemalt

Das Kloster Nicula ist als einer der ältesten Mönchsklöster im rumänischen Raum – 1552, als Schule für „Seelensorge und Lehre für Kinder” – 1659, und ab 1699 als spiritueles und kultureles Zentrum durch die wundertätige Ikone der Mutter Gottes, durch Pilgerfährte und durch die Glasikonenmalerei bekannt.

Im Jahre 1326 war Nicula nur ein Wald in dem sich der ortodoxe Einsiedler namens Nicolae ansiedelte, der seinen Namen dem Wald , dem Dorf und dem Kloster gab.

Der erste geschichtliche Nachweis für eine Mönchsansiedlung in der Gegend ist mit die Präsenz einer in Maramures-Styl, mit dem Schutzfest des Heiligen Trium gebauten Holzkirche aus dem Jahre 1552 verbunden. Zwischen den Jahren 1712-1714 erneut sich die Kirche, aber sie ist 1973 Opfer eines Brandes und wird nachher mit einer Holzkirche aus dem 18. Jahrhundert ersetzt, die hier von Năsal Fanate gebracht wurde.

Im Jahre 1695 gab es hier neben dem Mönchssiedlung auch eine“kaiserliche“ Schule, wo die Kinder von den benachbarten Dörfern lernten und wo die Mönche auch Lehrer waren.

Ab dem 15. Februar 1699 tritt Nicula als einen der bekanntesten gewählten Orten der Mutter Gottes hervor. Ihre Ikone, die von dem ortodoxen Pfarer Luca aus Iclod im Jahre 1681 gemalt wurde, weinte 26 Tage lang, was als eine Bewahrnung der traurigen Ereeignissen um das Jahr 1700 interpretiert wurde.Was passierte damals war nicht nur für die Mönche, sondern auch für die ganze rumänische Ortodoxie aus Transylvanien traurig.

Ab diesem Moment wird Mutter Gottes die einzige Hoffnung für die Erlösung aus Krankheiten und Traurigkeit und die Gläubigen gewöhnten sich, jährlich hierher zu pilgern und zu singen: ”Mütterchen, wir sind gekommen, um dich zu sehen, dir unsere Traurigkeit zu sagen!”.

Das Weinen der Ikone führt zum Anfang der Glasmalerei, eine Mönchsarbeit die auch von den Bewohner des Dorfes erlernt wurde und so wurde Nicula die erste derartige Schule in unserem Land. Diese Tradition und die der byzantinischen Holzikonenmalerei, ist heute noch von den Mönchen weiter geführt.

Die Mauerkirche wurde in der Zeitspanne 1875-1879-1905 gebaut und die innere Wandmalerei wurde mit Tempera vom Lehrer Vasile Plascu 1961 erledigt. Die Ikonostase, die die Kirche beschmückt, wurde 1938 in Holz von Samuil Kerestesiu aus Tășnad geschnitzt und hat im Zentrum die wundertätige Ikone. Wegen seiner dem Sonnen ähnlichen Form, ist diese Ikonostase einzig und von seltenen Schönheit.

Die Abtei wurde zwischen den Jahren 1978-1989 gebaut und in der Periode 1978-1989 wiedergebaut. Sie enthält eine Kapelle mit dem Schutzfest „Heiligen Nikolaus” und besitzt eine wichtige alte Buchsammlung, einschliesslich das von dem Mitropoliten Varlaam im Jahre 1643 herausgegebene „Cazania”.

Das Jahr 2001 markiert das Werden des Klosters Nicula durch die Entscheidung des Erzbischofes Bartolomeu von Klausenburg das Mönchskloster wiederzugründen.Er organisiert es wieder und zusammen mit der Mönchgemeinschaft fängt er die Errichtung neuer Gebäudekörper an: Kirche, Schöpfungshaus, Zentrum für patristische Studien, Verwaltungsgebäude, Gästehaus und Glockenturm. Bis zur jetztigen Zeitpunkt wurde das Schöpfungshaus, die die Wohnung des Mitropolites, die Bibliothek und die Malwerkstatt enthält, fertig gestellt.

Sowohl die neue Kirche des Klosters als auch das Zentrum für patristische Studien sind jetzt in Fertigungsstufe.

Die Mönchsgemeinschaft zählt 30 Mönche, die mit Geduld und viel Arbeit ihr Leben dem Gott schänken, und sich auf diese Weise der Mutter Gottes beim Jesus Ruf ähneln: „ Der,der Mich folgen will, soll sich selbst aufgeben, sein Kreuz nehmen und Mir folgen!”.

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